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Mittelschulgesetz und Einführungsgesetz zum Berufsbildungsgesetz (Governance)

11. Mai 2026 – Die Mitte hat heute die Vorlage zur Änderung des Mittelschulgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Berufsschulgesetz unterstützt. Eine zeitgemässe Governance im Bildungsbereich ist wichtig: Schulen brauchen klare Strukturen, verlässliche Verantwortlichkeiten und gleichzeitig genügend Flexibilität für gute Lösungen vor Ort.

Die von der Kommission vorgeschlagenen Anpassungen gehen aus Sicht der Mitte in die richtige Richtung. Insbesondere die stärkere Einbindung der Schulkommission bei der Wahl von Schulleitungsmitgliedern stärkt Verantwortung, Fachnähe und Legitimation innerhalb der Schulgovernance.
Ebenso begrüssen wir die klarere Trennung zwischen pädagogischer Schulleitung und Unterricht. Schulleitungen sollen sich auf Führungs-, Entwicklungs- und Personalaufgaben konzentrieren können, statt zusätzlich durch Unterrichtsverpflichtungen gebunden zu sein. Damit wird eine professionelle Schulführung gestärkt.
Die Volksschule zeigt seit Jahren, dass Schulleitungen ohne Unterrichtsverpflichtung erfolgreich arbeiten können. Dieses Modell hat sich bewährt und schafft klare Verantwortlichkeiten sowie eine stärkere Führungskultur. Wir sind überzeugt, dass auch die Sekundarstufe II diesen Schritt erfolgreich umsetzen kann.

Bei der Amtszeitbeschränkung von Schulkommissionen erachtet die Mitte Kontinuität und Erfahrung als wichtig. Zu starre Begrenzungen können wertvolles Wissen und die Stabilität der Schulführung schwächen.
Entscheidend ist für uns insgesamt, dass die Weiterentwicklung der Schulgovernance die Schulen stärkt, entlastet und nicht zusätzlich verkompliziert.