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Geschäftsberichte der Spitäler und Psychiatrien

29. September 2025 – Der Kantonsrat hat heute die Berichte der kantonalen Spitäler beraten. Die Mitte fordert eine Reduktion der Kosten für Medizinalprodukte.

Auf Antrag der Aufsichtskommission für Bildung und Gesundheit (ABG) genehmigt der Kantonsrat einstimmig die Geschäftsberichte und die Berichte über die Umsetzung der Eigentümerstrategie für das Jahr 2024 des Universitätsspitals Zürich (USZ) (6022), des Kantonsspitals Winterthur (KSW) (6024), der Psychiatrischen Universitätsklinik (PUK) (6023) und der Integrierten Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland (ipw) (6025).
Die ABG hat ihr Augenmerk auf die Finanzen, die Digitalisierung und den Datenschutz sowie auf die Zunahme von Gewaltereignissen gegen Mitarbeitende gerichtet.
Die Mitte hat bereits in ihrer Anfrage 409/2023 «Einkauf von Medikamenten und anderen medizinischen Produkten im Universitätsspital und dem Kantonsspital Winterthur» auf die Problematik der steigenden Kosten aufmerksam gemacht. Leider sah der Regierungsrat keine Möglichkeiten, auf den Einkauf der Spitäler Einfluss zu nehmen. Tatsache ist das Medizinalprodukte einen essenziellen Kostenanteil bei den steigenden Gesundheitskosten ausmachen. Dabei geht es um Herzschrittmacher, Katheter bei Gefässeingriffen, Herzklappen, Gelenkprothesen etc. Die Nachfrage nach solchen Produkten wächst von Jahr zu Jahr. Tatsache ist, dass Medizinalprodukte in der Schweiz bis zu fünfmal teurer sind als im umgebenden Ausland. Es stellt sich die Frage, ob durch die Swissmedic die Kosten unnötig in die Höhe getrieben werden. Die Mitte fordert die Gesundheitsdirektion auf, in der GDK und im BAG sich für eine Lösung dieses Problems einzusetzen, damit die Kosten markant gesenkt werden können.