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Geschäftsbericht ZKB und EKZ

26. Mai 2025 – Heute wurden im Kantonsrat die Jahresrechnung der Zürcher Kantonalbank (ZKB) und die strategische Entwicklung der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) genehmigt.

Die ZKB hat 2024 erneut ein starkes Ergebnis erzielt. Trotz Herausforderungen im Zinsdifferenzgeschäft überzeugte die Bank mit stabilen Dienstleistungserträgen und einem hohen Sicherheitsniveau. Die Mitte-Fraktion begrüsst insbesondere das Engagement der ZKB in Wachstumsregionen wie Indien, Brasilien und China sowie die Rolle als verlässlicher Partner für die Zürcher Wirtschaft. Gleichzeitig fordern wir, dass die Bank dem Thema Informatik und Cybersecurity höchste Priorität einräumt und neue digitale Entwicklungen aktiv aufgreift. Auch ein Engagement in der KI-Forschung – etwa durch die Finanzierung einer Professur – wäre ein wertvoller Beitrag zum Innovationsstandort Zürich.
Bei den EKZ stellen wir fest, dass sich der Konzern in unterschiedliche Geschäftsbereiche ausgedehnt hat – vom klassischen Netzbetrieb über Dienstleistungen bis hin zu Auslandbeteiligungen. Während die sichere und kostengünstige Stromversorgung im Kanton gut funktioniert, fehlt es in anderen Bereichen an Transparenz. Die Mitte-Fraktion fordert klarere finanzielle Berichterstattung und eine fokussiertere strategische Ausrichtung. Besonders kritisch sehen wir die Konkurrenzierung von Privaten im Inland und das Engagement im Ausland mit unklarer Rentabilität. Damit die EKZ ihre energiepolitischen Ziele effizienter erreicht, braucht es moderne Governance-Strukturen und eine konsequente Ausrichtung auf Kapitaleffizienz.
In beiden Fällen danken wir den Mitarbeitenden und Verantwortlichen für ihren Einsatz und setzen uns für verlässliche, transparente und zukunftsgerichtete Entwicklungen ein.