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Enttäuschung über Nein zur Steuervorlage 17: Verpasste Chance für den Kanton Zürich

18. Mai 2025 – Die Mitte Kanton Zürich nimmt das Nein zur Steuervorlage 17 mit Bedauern zur Kenntnis. Die Ablehnung ist eine verpasste Chance, den Kanton Zürich steuerlich zu modernisieren und für Unternehmen – insbesondere für kleine und mittlere Betriebe – wieder attraktiver zu machen.

Mit der weiterhin zweithöchsten Unternehmenssteuer der Schweiz hat der Kanton Zürich im interkantonalen Vergleich einen schweren Stand. Die bereits beobachteten Abwanderungstendenzen von Unternehmen dürften sich nun fortsetzen – mit negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, den Wirtschaftsstandort und die finanziellen Spielräume des Kantons.

Besonders betroffen sind KMU, die das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden. Sie sind lokal verankert und können nicht einfach in einen anderen Kanton ausweichen. Die nun ausgebliebene steuerliche Entlastung hätte ihnen ermöglicht, mehr in Innovation, Lehrstellen und ihre Mitarbeitenden zu investieren – Investitionen, von denen letztlich der ganze Kanton profitiert.

Die Mitte Kanton Zürich bleibt überzeugt: Ein wettbewerbsfähiger Steuerstandort ist wichtig für eine starke Wirtschaft und stabile öffentliche Finanzen. Wir werden uns weiterhin mit Nachdruck für Rahmenbedingungen einsetzen, die den Kanton Zürich zukunftsfähig machen – für Unternehmen, Arbeitnehmende und die Bevölkerung. Wir erwarten nun von den Gegnern der Vorlage, dass sie Hand bieten, auch in Zukunft gute Voraussetzungen für die Unternehmen und eine stabile Wirtschaftslage zu garantieren.