Die Fraktion der Mitte Kanton Zürich unterstützt die Förderklasseninitiative in angepasster Form
9. April 2026 – Die Fraktion der Mitte Kanton Zürich unterstützt die Umsetzung der Förderklasseninitiative in der durch die Kommission für Bildung und Kultur (KBIK) angepassten Form. Entscheidend ist für die Mitte, dass den Gemeinden ausreichend Handlungsspielraum gewährt wird und die Einführung von Förderklassen freiwillig bleibt. Ebenso war für die Mitte stets klar, dass eine kostenneutrale Umsetzung dieser Initiative unrealistisch ist. Deshalb begrüsst die Mitte-Fraktion, dass die Gemeinden für die Umsetzung auf Ressourcen aus dem Gestaltungspool zurückgreifen können.
Für die Mitte ist klar: Integration bleibt ein zentraler Grundsatz der Volksschule. Sie soll dort umgesetzt werden, wo sie für alle Beteiligten sinnvoll und tragfähig ist. Gleichzeitig braucht es dort, wo die integrative Beschulung an ihre Grenzen stösst, gezielte und flexible Lösungen.
Für die Mitte-Fraktion war im parlamentarischen Prozess stets zentral:
- Die Einführung von Förderklassen erfolgt freiwillig und liegt in der Entscheidung der Gemeinden.
- Die Gemeinden erhalten ausreichende Ressourcen zur Umsetzung.
- Es bleibt möglich, lokal angepasste Lösungen zu entwickeln, statt ein starres System vorzugeben.
Dies wird mit der ausgearbeiteten Umsetzungsvorlage erreicht.
Die Praxis wird zeigen, wie viele Gemeinden die Möglichkeit zur Bildung von Förderklassen nutzen werden und ob der Gestaltungspool genügend Ressourcen für die Umsetzung bereitstellt. Die Mitte wird die Umsetzung genau beobachten und bei Bedarf gezielte Anpassungen vornehmen.
Die Mitte-Fraktion ist überzeugt, dass mit der vorliegenden Lösung ein pragmatischer Mittelweg zwischen integrativer Schule und gezielter Förderung eingeschlagen wird.
