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Bauprogramm der Staatsstrassen

17. November 2025 – Das Bauprogramm der Staatsstrassen 2026–2028 zeigt die geplanten Projekte und die Herausforderungen unseres wachsenden Kantons: begrenzte Mittel, komplexe Verfahren und zahlreiche Einsprachen.

Wir unterstützen die Ausrichtung des Gesamtverkehrskonzepts – die Abstimmung mit Entwicklungsgebieten sowie die Förderung von ÖV, Velo- und Fussverkehr. Diese Leitlinien stehen für eine pragmatische Mobilitätspolitik.

Die Umsetzung bleibt anspruchsvoll. Daher ist es richtig, dass der Regierungsrat priorisiert: Vorrang sollen Projekte erhalten, die verkehrlich dringend sind, die Sicherheit verbessern oder für grosse Entwicklungsgebiete zentral sind – etwa die Verlängerung der Glattalbahn.

Beim Velonetz begrüsst die Mitte die Fortschritte – im Wissen aber, dass Lücken nur schrittweise im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten geschlossen werden können.

Sorgen bereitet der Strassenfonds. Die wachsende Verschuldung schränkt künftige Investitionen ein. Die langfristige Finanzierung – auch unter Einbezug von Elektrofahrzeugen – muss breit diskutiert werden.

Die Mitte nimmt das Bauprogramm wohlwollend zur Kenntnis.