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Auswirkung der US-amerikanischen Zollpolitik im Kanton Zürich

28. April 2025 – In der heute behandelten Dringlichen Interpellation wurden von der Volkswirtschaftsdirektorin Fragen zu der Auswirkung der US-amerikanischen Zollpolitik im Kanton Zürich beantwortet.

Für uns wurde die Interpellation am falschen Ort platziert. Zollpolitik und Handelspolitik sind Bundes- und nicht Kantonsaufgabe. Zudem ist es noch nicht bekannt, wie hoch die Zölle für welche Branchen genau sein werden. Klar ist jedoch, dass unsere Maschinen- und Metallindustrie wahrscheinlich stark getroffen werden.
Was uns die politische Lage sowohl in den USA unter dem unberechenbaren Präsidenten als auch der allgemeinen geopolitischen Situation zeigt, ist, dass wir den Fokus auf unsere Unternehmungen setzen und diese stärken müssen. Wir müssen in der Schweiz, oder eben im Kanton Zürich, die Rahmenbedingungen so setzen, dass unsere Unternehmungen die bestmögliche Ausgangslage haben, sowohl national als auch international zu wirtschaften und sich zu entwickeln. Dafür gibt es verschiedene Stellschrauben, woran wir drehen können. Beispielsweise indem wir Forschung und Innovation stärken, unsere intakte Infrastruktur aufrechterhalten und auch gezielt Fachkräfte anziehen. So wird es uns ermöglicht, als Wirtschaftsstandort attraktiv zu sein und zu bleiben. Zudem hilft ein effektives Standortmarketing, diese Message weit zu verbreiten.
Die naheliegendste Stellschraube ist sicherlich, dass wir am 18. Mai ein Ja zur Steuervorlage an der Urne einlegen und so den Wirtschaftsstandort ZH effektiv stärken und fördern.